Archive for the ‘Nachdenkenswertes’ Category

Loslassen…

16/05/2009

Manchmal fällt es mir schwer
dich loszulassen
wenn es schön ist
tief und rein
doch dich NICHT loszulassen
würde bedeuten
eine Blume brechen, einstellen
sie würde wohl noch einige Zeit blühen
doch bald würden ihre Blätter
die Farbe verlieren
blass, verwelkt, gestorben
Unsere liebe würde verwelken.

Dich NICHT loslassen
würde bedeuten
einem brennenden Feuer
den Sauerstoff zu nehmen
es mit Sand zuzuschütten
und auszulöschen.
Unsere Freundschaft würde ersticken.

Dich NICHT loslassen
würde bedeuten
klares Quellwasser zu verschmutzen
mit Berechnung und Eifersucht
sie würde langsam versiegen
Unsere Beziehung würde austrocknen.

Weil ich dich liebe, lasse ich dich los,
immer wieder!
Jedes Loslassen ist der Beginn des Wiederfindens

(Iris Sägesser)

Was ist wichtig…

16/05/2009

Ein Spruch der Indianer besagt:

Es ist für mich nicht wichtig, womit du deinen Lebensunterhalt verdienst.
Ich möchte wissen, wonach du innerlich schreist und ob du zu träumen wagst,
der Sehnsucht deines Herzens zu begegnen.

Es ist für mich nicht wichtig, wie alt du bist.
Ich will wissen, ob du es riskierst, wie ein Narr auszusehen, um deiner Liebe willen, um deiner Träume willen und für das Abenteuer des Lebendigseins.

Es ist für mich nicht wichtig, welche Planeten im Quadrat zu deinem Mond stehen. Ich will wissen, ob du den tiefsten Punkt deines eigenen Leidens berührt hast, ob
du geöffnet worden bist von all dem Verrat oder ob du zusammengezogen und verschlossen bist aus Angst vor weiterer Qual.

Ich will wissen, ob du mit dem Schmerz – meinem und deinem – dasitzen kannst, ohne zu versuchen, ihn zu verbergen oder zu mindern oder ihn zu beseitigen.

Ich will wissen, ob du mit der Freude – meiner und deiner – dasitzen kannst,
ob du mit Wildheit tanzen und dich von der Ekstase erfüllen lassen kannst, von den Fingerspitzen bis zu den Zehenspitzen, ohne uns zur Vorsicht zu ermahnen, zur Vernunft oder die Grenzen des Menschseins zu bedenken.

Ich will wissen, ob du die Schönheit sehen kannst,
auch wenn es nicht jeden Tag schön ist.

Ich will wissen, ob du mit dem Scheitern – meinem und deinem – leben kannst und trotzdem am Rande des Sees stehen bleibst und zu dem Silber des Vollmonds rufst: ‚JA!‘

Es ist für mich nicht wichtig zu erfahren, wo du lebst und wie viel Geld du hast.
Ich will wissen, ob du aufstehen kannst nach einer Nacht der Trauer und Verzweiflung, erschöpft und bis auf die Knochen zerschlagen, und tust, was getan werden muss.

Es ist für mich nicht wichtig, wo oder was du mit wem gelernt hast.
Ich will wissen, was dich von innen hält, wenn sonst alles wegfällt. Ich will wissen,
ob du allein sein kannst und in den leeren Momenten wirklich gern mit dir zusammen bist.

(Oriah Mountain Dreamer)

Unsere Lebensfreude…

16/05/2009

08.12.2008
Unsere Lebensfreude sollte nicht davon abhängen, wieviel Geld wir in der Tasche haben, oder wieviele Menschen gerade mit uns befreundet sein möchten.

Vielmehr sollte es die Freude aus unserem Herzen sein, die uns lebendig fühlen läßt.

Karin Kianaa Wagner-Findl